Fast jeder Gastronom steht irgendwann vor derselben Frage: Baue ich meine Restaurant-Website mit einem der bekannten Homepage-Baukästen selbst, oder lasse ich sie individuell von einer Agentur bauen? Beide Wege können richtig sein – es kommt darauf an, was Sie erreichen wollen, wie viel Zeit Sie haben und wie wichtig Ihnen ein eigenes Bestellsystem ist.
In diesem Ratgeber vergleichen wir beide Möglichkeiten ehrlich: Kosten, Zeitaufwand, Ergebnis, Online-Bestellungen, Sichtbarkeit bei Google und die laufende Betreuung. Ohne Schönfärberei, damit Sie am Ende wissen, welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt – ob Sie in Herrsching, am Ammersee oder anderswo in Deutschland kochen.
Ein Baukasten ist verlockend: Sie melden sich an, wählen eine Vorlage, tauschen Texte und Bilder aus und haben in wenigen Stunden eine Seite online. Die monatliche Gebühr ist zunächst niedrig, und Sie brauchen keinen Termin mit einem Dienstleister. Für einen kleinen Betrieb, der erst einmal nur eine digitale Visitenkarte mit Öffnungszeiten, Adresse und Speisekarte als Bild braucht, kann das ausreichen.
Die Grenzen zeigen sich meist später. Sie sind an die Vorlagen und Funktionen des Anbieters gebunden. Wollen Sie ein echtes Bestellsystem, eine Reservierung, Treuepunkte oder eine QR-Bestellung am Tisch, müssen Sie oft Fremddienste einbinden – teils mit eigenen monatlichen Kosten oder Gebühren pro Bestellung. Ein späterer Umzug weg vom Anbieter ist zudem selten einfach.
Auch die Pflege bleibt Ihre Aufgabe. Baukasten heißt: Sie bauen und warten selbst. Das kostet Zeit, die im Restaurant-Alltag oft fehlt.
Eine Agentur baut Ihre Seite auf Ihren Betrieb zugeschnitten. Struktur, Design, Funktionen und Texte richten sich nach dem, was Sie wirklich brauchen – nicht nach dem, was eine Vorlage zufällig hergibt. Das bedeutet am Anfang mehr Abstimmung: ein Gespräch, ein Konzept, ein paar Korrekturschleifen. Dafür bekommen Sie ein Ergebnis, das zu Ihrer Küche und Ihren Abläufen passt.
Der entscheidende Unterschied ist, was danach möglich ist. Wächst Ihr Betrieb, kommt eine Filiale dazu oder wollen Sie eine Lagerverwaltung, ein Kassensystem oder eine App anbinden, ist das mit einer individuell gebauten Basis kein Bruch, sondern eine Erweiterung. Sie haben einen festen Ansprechpartner statt eines anonymen Support-Formulars.
Wichtig ist bei diesem Weg ehrliche Beratung. Eine seriöse Agentur rät Ihnen ab, wenn ein einfacher Auftritt reicht – ein Vertrag lohnt sich nur, wenn er Ihnen unterm Strich mehr bringt, als er kostet.
Für die meisten Restaurants und Pizzerien entscheidet sich die Frage genau hier. Eine reine Info-Seite bekommen Sie mit jedem Baukasten hin. Sobald Sie aber selbst Bestellungen annehmen wollen – für Abholung und Lieferung –, wird es komplizierter. Baukasten-Lösungen setzen dafür oft auf angebundene Bestell-Dienste, die pro Bestellung eine Gebühr nehmen oder eine monatliche Miete verlangen.
Genau an diesem Punkt setzt ein individuelles System an: ein eigenes Bestellsystem auf Ihrer eigenen Seite. Bei HYEB fällt dabei keine Plattform- oder Vermittlungsprovision an. Zahlt der Gast bar, kostet die Bestellung Sie 0 % Gebühren; bei Online-Zahlung fällt nur die übliche Gebühr des Zahlungsanbieters (etwa Stripe) an – sonst nichts. Zum Vergleich: Die großen Bestellplattformen nehmen inzwischen rund 14 % und mehr pro Bestellung.
Dazu kommen Funktionen, die im Alltag zählen: Die Bestellung wird sofort auf dem Küchen-Bondrucker ausgedruckt, eine Fahrer-App hilft bei Lieferungen, und Speisekarte, Reservierung, Gutscheine oder Treuepunkte pflegen Sie in Sekunden selbst. Solche durchgängigen Abläufe sind mit zusammengesteckten Baukasten-Bausteinen kaum sauber abzubilden.
Beim reinen Blick auf die Monatsgebühr wirkt der Baukasten günstiger – und für eine einfache Seite ist er das oft auch. Rechnen Sie aber die Zusatzbausteine ein: Bestell-Dienst, Reservierungs-Tool, mögliche Gebühren pro Bestellung und vor allem Ihre eigene Arbeitszeit für Aufbau und Pflege. Diese Posten summieren sich, und laufende Gebühren pro Bestellung wachsen mit Ihrem Umsatz.
Eine Agentur-Lösung bedeutet meist mehr Aufwand zu Beginn. Einen seriösen Fixpreis kann niemand nennen, ohne Ihren Umfang zu kennen – die Kosten hängen davon ab, wie viele Funktionen Sie brauchen, ob Bestellsystem, Lager oder Kasse dazukommen und wie individuell das Design sein soll. Wie sich der Preis zusammensetzt, erklären wir ausführlich im Ratgeber zu den Kosten einer Restaurant-Website. Grundsätzlich gilt: Über die Jahre kann eine provisionsfreie eigene Lösung günstiger sein als ein Baukasten mit vielen laufenden Zusatzkosten – gerade bei steigendem Bestellvolumen.
Damit Gäste Sie finden, muss Ihre Seite bei Google gut auffindbar und schnell sein. Baukästen liefern hier eine solide Grundlage, geben Ihnen aber wenig Kontrolle über technische Details wie Ladezeit, saubere Seitenstruktur oder eigene Landingpages für einzelne Orte und Gerichte. Bei starkem lokalem Wettbewerb kann das den Unterschied machen.
Eine individuell gebaute Seite lässt sich gezielt für Ihre Region optimieren – etwa mit eigenen Lieferort-Seiten für die umliegenden Ortschaften. Wichtig ist dabei ehrliches SEO: klare Texte, die echte Fragen beantworten, statt Keyword-Spam, den Suchmaschinen inzwischen abstrafen. Deutsches, DSGVO-konformes Hosting auf Servern in Deutschland gehört ebenfalls zur soliden Basis.
Am Ende hängt die Entscheidung an Ihrem Ziel, nicht an einer Mode. Grob lässt sich das so zusammenfassen:
Auf die reine Monatsgebühr geschaut oft ja. Rechnen Sie aber Zusatzbausteine, mögliche Gebühren pro Bestellung und Ihre eigene Arbeitszeit dazu, kann eine provisionsfreie individuelle Lösung über die Jahre günstiger sein – besonders bei steigendem Bestellvolumen.
Meist nur über angebundene Fremddienste, die pro Bestellung oder monatlich Gebühren verlangen. Ein eigenes Bestellsystem auf Ihrer Seite kommt dagegen ohne Vermittlungsprovision aus – bei Barzahlung fallen 0 % Gebühren an, bei Online-Zahlung nur die übliche Gebühr des Zahlungsanbieters.
Das hängt vom Umfang ab. Eine überschaubare Seite ist schneller fertig als eine mit Bestellsystem, Lager oder Kasse. Nach einem kurzen Gespräch lässt sich der Zeitrahmen realistisch einschätzen – seriöse Fixzahlen ohne Kenntnis Ihres Projekts wären unehrlich.
Ja, das ist möglich. Inhalte wie Texte und Bilder lassen sich übernehmen. Wichtig ist ein sauberer Umzug, damit Ihre Google-Sichtbarkeit erhalten bleibt und Adressen nicht ins Leere laufen – dabei unterstützt Sie eine Agentur.
Bei HYEB ja: Sie haben einen festen persönlichen Ansprechpartner und langjährigen Support statt eines anonymen Formulars. Speisekarte, Preise und Aktionen pflegen Sie selbst in Sekunden, für alles andere sind wir erreichbar.