Die großen Liefer-Portale bringen Bestellungen - aber sie kosten. Pro Bestellung liegt die Provision inzwischen bei rund 14 Prozent und teils deutlich darüber. Bei den knappen Margen in der Gastronomie ist das ein spürbarer Teil Ihres Gewinns, der jeden Tag abfließt.
Es gibt eine Alternative, die viele Restaurants unterschätzen: eine eigene Bestell-Webseite mit eigenem Bestellsystem. Ihre Gäste bestellen direkt bei Ihnen, ohne dass eine Plattform dazwischen mitverdient. In diesem Ratgeber erklären wir ehrlich, wie das funktioniert, was es wirklich kostet - und wo die Grenzen liegen.
Die bekannten Bestellplattformen nehmen eine Vermittlungsprovision auf jede Bestellung, die über sie hereinkommt. Diese liegt heute vielfach bei rund 14 Prozent - und je nach Vertrag und Leistungspaket auch höher. Dazu kommen oft weitere Gebühren, etwa für die Zahlungsabwicklung oder für die Auslieferung, wenn Sie die Fahrer des Portals nutzen.
Rechnen Sie das einmal auf ein Jahr hoch: Bei einem Bestellwert von 30 Euro sind rund 14 Prozent gut vier Euro, die pro Bestellung nicht bei Ihnen bleiben. Bei mehreren Tausend Bestellungen im Jahr summiert sich das schnell. Hinzu kommt ein zweiter, weniger sichtbarer Punkt: Der Gast gehört der Plattform, nicht Ihnen. Sie sehen oft weder Namen noch E-Mail-Adresse Ihrer eigenen Stammkunden und können diese nicht direkt ansprechen.
Eine eigene Restaurant-Webseite mit integriertem Online-Bestellsystem dreht dieses Modell um. Der Gast bestellt direkt auf Ihrer Seite, die Bestellung landet sofort bei Ihnen - zum Beispiel als Ausdruck auf dem Küchen-Bondrucker. Eine Vermittlungsprovision an einen Dritten gibt es dabei nicht.
Eine solche Lösung ist heute weit mehr als eine digitale Speisekarte. Dazu gehören in der Regel: die selbst pflegbare Speisekarte, Abholung und Lieferung mit eigener Lieferzone, Bezahlung online oder bar, Treuepunkte und Gutscheine zur Kundenbindung sowie optional eine Fahrer-App für die Auslieferung. Wichtig ist der Unterschied im Kern: Sie zahlen für das Werkzeug, nicht für jede einzelne Bestellung. Wie so ein System im Detail aufgebaut ist, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Online-Bestellsystem fürs Restaurant.
Kostenlos ist eine eigene Lösung nicht, aber die Kostenstruktur ist eine andere und meist planbarer. Bei HYEB entfällt jede Plattform- oder Portal-Provision. Zahlt Ihr Gast bar, fallen 0 Prozent Gebühren an. Zahlt er online, kommt lediglich die übliche Gebühr des Zahlungsanbieters (zum Beispiel Stripe) hinzu - eine Vermittlungsprovision an uns gibt es nicht.
Statt eines prozentualen Anteils an jedem Umsatz stehen die Kosten für Aufbau und Betrieb der Webseite. Wie hoch die sind, hängt vom Umfang ab - eine schlanke Bestellseite ist etwas anderes als ein System mit Reservierung, Tisch-Bestellung per QR-Code und Lagerverwaltung. Genau deshalb nennen wir hier keine erfundene Pauschale, sondern rechnen mit Ihnen ehrlich durch, ab wann sich der Wechsel für Ihren Betrieb lohnt. Eine Orientierung, wovon der Preis abhängt, geben wir im Ratgeber zu den Kosten einer Restaurant-Webseite.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie behalten die volle Marge pro Bestellung, Sie besitzen die Kundendaten und dürfen Ihre Gäste direkt ansprechen (etwa mit Bonuspunkten oder einem Newsletter), und Sie treten mit Ihrer eigenen Marke auf statt in einer langen Liste zwischen Wettbewerbern. Auch Hosting und Datenhaltung liegen bei einer DSGVO-konformen Lösung mit Servern in Deutschland auf Ihrer Seite.
Ehrlich gehören auch die Nachteile dazu: Die großen Portale bringen von sich aus Laufkundschaft mit, weil viele Gäste dort suchen. Eine eigene Seite müssen Sie bekannt machen - über Ihre bestehenden Stammgäste, lokale Sichtbarkeit, Aushänge, QR-Codes und Suchmaschinen. Das kostet etwas Anlauf. Deshalb ist der Wechsel selten ein Entweder-oder von heute auf morgen, sondern ein schrittweiser Aufbau des eigenen, provisionsfreien Kanals.
Besonders lohnend ist die eigene Bestellseite für Betriebe mit vielen Stammgästen und regelmäßigen Wiederbestellern. Genau diese Bestellungen müssen Sie nicht teuer über ein Portal einkaufen - sie kämen ohnehin zu Ihnen. Jede Stammbestellung, die künftig direkt über Ihre Seite läuft, bleibt bei Ihnen (abzüglich einer möglichen Zahlungsanbieter-Gebühr).
Viele Restaurants im Raum Herrsching, Starnberg und im Fünfseenland fahren zweigleisig: Die Portale bringen neue Gäste, die eigene Seite bindet die Stammkunden provisionsfrei. Mit der Zeit verschiebt sich das Verhältnis - und damit Ihr Ergebnis. Wir beraten Sie unverbindlich und ehrlich, ob und in welcher Form sich das für Ihren Betrieb rechnet; einen Vertrag empfehlen wir nur, wenn es sich für Sie lohnt.
Die Vermittlungsprovision liegt heute vielfach bei rund 14 Prozent pro Bestellung und kann je nach Vertrag und Leistungspaket auch höher ausfallen. Dazu kommen oft weitere Gebühren, etwa für Zahlung oder Auslieferung.
Nein. Es gibt keine Plattform- oder Vermittlungsprovision. Bei Barzahlung zahlen Sie 0 Prozent Gebühren, bei Online-Zahlung nur die übliche Gebühr des Zahlungsanbieters (z. B. Stripe) - keine Provision an HYEB.
Nein. Viele Betriebe fahren zweigleisig: Die Portale bringen neue Gäste, während Stammkunden nach und nach provisionsfrei über die eigene Seite bestellen. So bauen Sie den eigenen Kanal ohne Risiko auf.
Über Ihre bestehenden Stammgäste, QR-Codes und Aushänge im Lokal, Ihre Verpackung, lokale Sichtbarkeit und Suchmaschinen. Der Aufbau braucht etwas Anlauf, dafür gehört Ihnen der Kanal dauerhaft.
Das hängt vom Umfang ab - eine schlanke Bestellseite kostet weniger als ein System mit Reservierung, QR-Bestellung und Lagerverwaltung. Statt einer Umsatzprovision zahlen Sie planbar für das Werkzeug. Wir rechnen es ehrlich mit Ihnen durch.